Das Medium und die Jenseitskontakt oder die Kommunikation mit Verstorbenen

Wie sinnvoll ist das und weshalb ich das nicht anbiete.

Ich habe lange überlegt, ob ich darüber wirklich schreiben will. Ob mir das überhaupt zusteht…
Ich werde aber immer wieder «gestupst» und das Thema lässt mich nicht mehr los.
Ich bin unter anderem hier, um Botschaften weiterzugeben. Wir sind mitten drin in einem Wandel, und wir werden immer bewusster.
Illusionen dürfen sich auflösen, das Festhalten an Bekanntem darf sich lösen und wir dürfen immer mehr ins SEIN kommen.
Das bringt unglaublich viel Ruhe und innere Zufriedenheit ins System!

 

Also, dann schreibe ich mal…

Ich flüstere mit Seelen…
Ich bekomme Botschaften von geistigen Wesen wie Engel, aufgestiegene Meister etc.
Bin ich nun automatisch ein Medium?
Oder muss ich erst regelmäßig an Zirkeln teilnehmen und/oder ein entsprechendes Diplom in meinen Händen halten?
Ich frage mich immer wieder, ob ich «nur» dann einen «klaren» Kanal haben kann, wenn ich darin ausgebildet wurde. So wird es einem oft weisgemacht…
Ginge es nach meinem Ego, wäre die Antwort: JA.
Höre ich auf mein Herz und meine innere Weisheit, dann kann ich das klar verneinen.

Bei den verschiedenen Ausbildungen, wo man sich zum Medium ausbilden lassen kann, geht es immer auch darum, in Kontakt mit Verstorbenen zu treten.

In diesem Zusammenhang gibt es eine Frage, die mich schon lange beschäftigt.
Lese ich von Veranstaltungen mit Jenseitskontakten, kommt dieses tiefe Gefühl in mir an die Oberfläche: «Das dient niemandem wirklich! Es hält bloß gefangen.»
Deshalb suche ich nun nach einer Antwort. Und wo könnte ich diese besser finden, als bei den geistigen Führern, die einen viel grösseren Überblick haben.
Also stelle ich diese Frage und bitte um eine Antwort (hier muss ich gleich noch anmerken, dass für mich geistige Führer keine Verstorbenen sind).

Sogleich muss ich tief durchatmen und alles wird ganz schwer.

Ich werde an die Hand genommen und durch einen Gang geführt. Wer genau mich an die Hand nimmt, sehe ich nicht, weil es nicht relevant ist. Ich muss nicht immer alles sehen.
Es reicht, dass ich geführt werde und weiß, dass es richtig ist.

Wir kommen auf einen Felsvorsprung.
Von dort oben schaue ich auf das «Land der Toten», das sich in der Mitte befindet. Rechts davon ist das menschliche Dasein und links davon ist das Licht der Quelle.
Vereinfacht sieht der Ablauf nach dem Tod wie folgt aus:
Die Verstorbenen «durchschreiten» das Land der Toten und begeben sich zurück in das Licht der Quelle.
Ich nehme aus dem menschlichen Dasein eine Energie wahr, wie ein Magnet, welches die Verstorbenen zu sich zieht.
Anstatt im Fluss zu bleiben und ins Licht der Quelle zu gehen, werden sie zurückgehalten.

Noch immer auf dem Felsvorsprung stehend, werde ich von «meinem» Drachen abgeholt.
Als ich mich auf ihn setze, verbinden sich unsere Herzen.
Auf geht’s in die Lüfte!

Der Drache setzt mich in einer kargen Wüstenlandschaft ab.
Kaum setze ich einen Fuß auf den Boden, wachsen Gras und Blumen um meine Füsse herum. Dies geschieht überall dort, wo meine Füsse den kargen Boden berühren.
Dort wo ich nicht mehr stehe, verschwindet das Grün wieder und der karge Boden wird sichtbar.

Was will mir das nun sagen?

Wichtig ist immer der Moment (= Fülle und Leben um meine Füsse herum).
Das Vergangene (= karge Landschaft) ist getränkt oder genährt mit dem, was war, ist für mich jedoch nicht mehr sichtbar.

Wenn ich das annehmen und so stehenlassen kann, dann kann ich die Fülle im Moment er-leben und bin im Einklang mit allem, was ist!
Will ich be-greifen, weshalb das Vergangene nicht mehr da ist – in meiner Wahrnehmung zu früh verwelkt ist oder ich sogar denke, dass eine Blume zu früh herausgerissen wurde, stellt sich der Verstand über das Sein, von allem was ist.

Dass man kommunizieren will mit Verstorbenen, hat ganz viel mit «Mensch sein» zu tun! Der Mensch will immer wissen, will verstehen, will die Kontrolle behalten, will nicht zurückgelassen oder verlassen werden, will nicht vergänglich sein! Er will Beweise!
Will, will, will…

Wer will denn genau? Das Ego oder die Seele?

Werden wir denn zurückgelassen oder verlassen, wenn jemand stirbt?
Wir bleiben doch einfach da, wo wir sind.

Sind wir wirklich vergänglich?
Vergänglich ist doch nur der Körper, die Materie, die Physis… Das Existieren, wie wir es als Mensch kennen.

Wieso denken wir denn, dass nach dem Tod eines Menschen die Seele noch immer «menschlich» ist?
Mit «menschlich» meine ich, dass es so, wie es der Mensch kennt, in die geistige Welt projiziert wird. So kann es der Verstand verstehen…

Meines Erachtens ist das jedoch weit weg vom unendlichen SEIN.

Solange wir Mensch sind, also wir in unserem Körper auf dieser Erde wandeln, sind wir hier.
Legen wir diese «Hülle», sprich Körper ab, ziehen wir uns wieder zur Quelle zurück.

Das ist rein seelisch gesehen überhaupt nicht schlimm oder tragisch.

Wenn wir hier sind, sind wir hier.
Wenn wir gegangen sind, sind wir gegangen.

So einfach – aber soooo schwer für den Verstand zu verstehen.

Wenn wir zu Lebzeiten annehmen können was IST – ohne Ausnahme – braucht es die Kommunikation mit den Verstorbenen gar nicht.

Ich bin überzeugt, dass wir immer mehr in dieses Sein hineinkommen und wir nicht mehr alles wissen müssen, damit es uns gut geht.
Vertrauensvoll, in der Fülle und mit einer inneren Zufriedenheit können wir annehmen was IST – IMMER – weil es gut ist, wie es ist.

Dafür gibt es kaum Worte, die das zu beschreiben in der Lage sind…
Doch wenn Du es fühlst…
Wenn es in dir ruhig wird und sich ausbreitet…
Wenn diese Gewissheit in dir aufsteigt…
Wenn du die Fülle bist…
Wenn du im Moment bist…

Dann weißt du, dass alles gut ist, wie es ist. Dass alles einem höheren Plan entspringt und wir immer im Moment sind.

IMMER !

 

Von Herz zu Herz
für dein Seelenheil
Sascha Sandra Renger

 

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